Wenn es um die Funktionalität und Leistung von Landingpages geht, gibt es einige Fehler, die über eine nicht funktionierende URL hinausgehen. Hier sind zwei häufige Anwendungsfälle, auf die Sie achten sollten.
Anzeigen, die zu nicht vorrätigen Landingpages führen
Anzeigen, die zu nicht vorrätigen Produktseiten oder nicht gefundenen Produktseiten führen, können sowohl für den Nutzer als auch für den Werbetreibenden problematisch werden. Wir wissen, dass Google die Landingpage, auf die Ihre Anzeige führt, im Rahmen des Anzeigenfreigabeprozesses überprüft, aber es wird nur geprüft, ob die URL zu einer aktiven Seite führt. Wenn es um die Produktverfügbarkeit geht, wird Ihre Anzeige nicht abgelehnt und Sie werden nicht benachrichtigt, wenn Ihre Anzeige zu einem nicht vorrätigen Produkt führt. Anzeigen, die zu nicht vorrätigen Seiten führen, resultieren in einer schlechten Benutzererfahrung und verschwendeten Ausgaben. Dies kann auch den Qualitätsfaktor beeinflussen, da Nutzer nicht genug Zeit auf der Seite verbringen, was ein Indikator dafür sein kann, wie relevant sie die Seite fanden.
Der Qualitätsfaktor besteht aus drei Komponenten: Erwartete Klickrate, Anzeigenrelevanz und Erfahrung mit der Landingpage, wobei letzteres eine Möglichkeit ist, zu messen, wie gut Ihre Website auf das reagiert, wonach die Leute gesucht haben.
Stellen Sie sich vor, Sie suchen nach einer Digitalkamera. Sie haben überall nach diesem Modell gesucht und sehen eine Anzeige, die genau das Modell zeigt, das Sie wollten, und zu einem tollen Preis. Aber sobald Sie auf die Anzeige klicken, gelangen Sie auf eine Seite, die „Produkt nicht verfügbar“ anzeigt.
Aus Sicht des Nutzers ist dies eine negative Kundenerfahrung und könnte die Art und Weise beeinflussen, wie der Nutzer Ihre Seite sieht. Aus Sicht des Werbetreibenden erzeugt es einen verschwendeten Klick und eine schlechte Erfahrung mit der Landingpage, die Ihren Gesamtscore beeinflusst. Wenn ein Nutzer auf einer Seite „Produkt nicht verfügbar“ oder „nicht vorrätig“ landet und das in der Anzeige angebotene Produkt nicht finden kann, wird Ihr Landingpage-Erfahrungswert wahrscheinlich beeinträchtigt.
Das Hauptproblem dabei ist, wie bereits erwähnt, dass die Landingpages von Google AdWords weiterhin als „funktional“ angesehen werden, sodass Sie nicht benachrichtigt werden, dass dies passiert. Die Klicks, die auf solchen Seiten landen, sind verschwendet, aber das manuelle Überprüfen der Landingpage für jede Anzeige ist keine praktikable Option. Um diese Aufgabe zu automatisieren, haben wir ein erweitertes Skript namens Check Destination URLs entwickelt, das automatisch die Landingpages überprüft, auf die eine Anzeige führt.
Dieses erweiterte Skript findet Anzeigen und Keywords, die zu einem 404-Fehler führen, und kann auch nach Texten wie „Produkt nicht gefunden“ oder „nicht vorrätig“ suchen. Das Skript erstellt einen Bericht mit den URLs, die diesen Fehler erzeugen, und kann auch automatisch die entsprechenden Anzeigen und Keywords pausieren. Sie können es so einrichten, dass es für bestimmte Kampagnen oder für das gesamte Konto ausgeführt wird. Das Skript hat eine erweiterte Einstellung, die es Ihnen ermöglicht, spezifischen Text auf einer Landingpage zu überwachen. Dies hilft Ihnen, Landingpages besser im Auge zu behalten, die „funktional“ sind, aber zu „Produkt nicht gefunden“ Seiten führen. Lesen Sie hier, wie dieses Skript funktioniert.
Unterdurchschnittliche Landingpages
Eine weitere großartige Möglichkeit, um Informationen darüber zu erhalten, wie die Landingpage einer Anzeige funktioniert, ist die Verwendung des Landing Page Analysis Tools. Dieses Tool gibt Ihnen Informationen darüber, wie Landingpages im gesamten Konto abschneiden, und teilt die Ergebnisse in drei Kategorien ein: High Performer, High Potential und Teuer.
Die Kategorie High Performer zeigt Landingpages mit hoher Konversionsrate und hoher Klickrate. Diese Landingpages schneiden gut ab.
Die Kategorie High Potential zeigt Landingpages mit einer hohen Konversionsrate, aber einer niedrigen Klickrate. Diese Kategorie zeigt Ihnen die Landingpages, bei denen die Keywords und Anzeigen, die zu ihnen führen, nicht so relevant sind und verbessert werden können. Diese Landingpages konvertieren die Klicks, die sie erhalten, recht gut, sodass es wahrscheinlich zu mehr Konversionen führt, wenn mehr Traffic auf sie geleitet wird. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht darin, die Keywords und Anzeigen relevanter für die Landingpage zu machen.
Schließlich finden Sie in der Kategorie Teuer Landingpages mit einer niedrigen Konversionsrate und hoher Klickrate. Dies weist normalerweise darauf hin, dass das Keyword, die Anzeige und die Landingpage relevant zueinander sind, aber die Nutzer nach dem Besuch der Landingpage nicht in hohem Maße konvertieren. Dies könnte passieren, wenn der Konversionsprozess auf der Landingpage komplex oder nicht benutzerfreundlich ist. In solchen Fällen ist es eine gute Idee, die Seite zu analysieren und Änderungen vorzunehmen. Lesen Sie mehr darüber, wie das Landing Page Analysis Tool funktioniert.









