Wenn Werbeplattformen Anleitungen bereitstellen, werden diese oft als absolute Wahrheit angesehen. Die Erwartung ist, dass ihre Hilfedokumentation und Supportkanäle genaue, umsetzbare Ratschläge bieten.
Trotz klarer Anweisungen nach der Überprüfung der Ergebnisse von Optmyzrs Experiment, sagte Google monatelang den Werbetreibenden, dass PMax-Ausschlüsse nicht respektiert würden, wenn sie über die API kämen.
Hier ist Googles frühere Dokumentation:

Hier ist Googles Antwort in ihren KI-Übersichten:

Das Gleiche wurde in ihrer Kommunikation mit Werbetreibenden geteilt.

Dieser Beitrag skizziert ein Experiment, das durchgeführt wurde, um festzustellen, ob API-Platzierungsausschlüsse für PMax-Kampagnen funktionieren, entgegen den früheren Behauptungen von Google.
Es ist erwähnenswert, dass Google infolge dieses Experiments einige Nachforschungen in ihren eigenen Systemen anstellte und die folgende Antwort gab:

Wie der Screenshot zeigt, so sollte man über Platzierungsausschlüsse nachdenken:

Wir werden auch erkunden, was dies für Werbetreibende bedeutet und wie man künftig mit Support-Diskrepanzen umgeht.
Was wir aus unserem Experiment herausgefunden haben

Details of the experiment
Optmyzr führte ein kontrolliertes Experiment durch, um zu testen, ob über die API ausgeschlossene Platzierungen für PMax-Kampagnen respektiert würden. Hier ist, was wir getan haben:
1. Einrichten der Kampagne
Wir starteten am 30. Dezember 2024 eine brandneue PMax-Kampagne im Werbekonto unserer Marke. Wir gaben der Kampagne bis zum 13. Januar 2025 Zeit, um Klicks, Impressionen und Platzierungen zu sammeln.
2. Anwenden von Ausschlüssen
Nachdem wir die Platzierungen identifiziert hatten, die wir ausschließen wollten, implementierten wir diese Ausschlüsse über unsere API-Verbindung. Die Ausschlüsse erschienen auf Kontoebene, obwohl Googles Dokumentation besagt, dass Platzierungsausschlüsse über die Benutzeroberfläche erfolgen müssen. Wir wendeten diese Ausschlüsse am 13. Januar 2025 an.
3. Überwachung der Ergebnisse
Es gab keine Werbeausgaben für die ausgeschlossenen Platzierungen ab dem 21. Januar 2025, was beweist, dass die API-Ausschlüsse wirksam waren. Die Beispielplatzierung, die wir verfolgten, war „Mobile App: Vita Mahjong (iTunes App Store), von VITA STUDIO PTE. LTD.“


Die Ergebnisse dieses Experiments zeigen einen deutlichen Kontrast zwischen Googles offizieller Anleitung und der tatsächlichen Funktionalität der Plattform.
Was sind die Auswirkungen für Werbetreibende?
1. Dokumentation vs. Realität
Dieses Ergebnis unterstreicht die Bedeutung, Plattformbeschränkungen zu hinterfragen und zu testen. Während Hilfedokumentationen als Grundlage dienen, können Werbetreibende sie nicht mehr als endgültig betrachten. PMax, als sich entwickelnder Anzeigentyp, erfordert einen proaktiven Ansatz zum Testen von Funktionen und Funktionalitäten.
2. Effizienz durch die API
Das Ausschließen von Platzierungen über die API ist erheblich effizienter als die Verwendung der Benutzeroberfläche. Der UI-Prozess beinhaltet umständliche Formatierungen und Einschränkungen, die Werbetreibende davon abhalten können, notwendige Ausschlüsse vorzunehmen.

Die Effektivität der API, wie in unserem Experiment demonstriert, bietet eine schnellere, skalierbarere Alternative.
Die Misskommunikation darüber, wie Platzierungsausschlüsse respektiert werden, resultierte aus dem sehr realen Problem, dem alle SaaS gegenüberstehen: Innovation geschieht schneller, als die Support-Dokumentation mithalten kann.
Was Werbetreibende als Nächstes tun sollten
1. Testen annehmen
Behandeln Sie jede Regel oder Einschränkung als Gelegenheit zum Testen. Die Ergebnisse dieses Experiments verstärken die Notwendigkeit, die Funktionalität zu überprüfen, anstatt sich ausschließlich auf Dokumentationen zu verlassen.
2. Tools und Expertise nutzen
Wenn Sie ein Optmyzr-Kunde sind, können Sie sicher sein, dass unsere Regel-Engine und intelligenten Ausschlüsse Ihre Konten effektiv schützen. Für Nicht-Kunden sollten Sie in Erwägung ziehen, Experten wie Nils Rooijmans und Mike Rhodes zu engagieren, die viele Skriptlösungen und Einblicke bieten.
3. Aktives Kontomanagement
Stellen Sie sicher, dass Ihre Konten aktiv überwacht werden. Automatisierte Regeln sind wertvoll, sollten jedoch nicht die laufende Überwachung ersetzen. Regelmäßige Überprüfungen sind entscheidend, um sich an Plattformänderungen und Diskrepanzen anzupassen.
Eine ausgewogene Perspektive
Trotz dieser Herausforderungen bleibt Google ein bedeutender Kanal für Werbetreibende. Richtig angewandte Ausschlüsse und strategisches Management können außergewöhnliche Ergebnisse liefern. Optmyzr-Kunden können unser Smart Exclusion Tool verwenden, um schnell verschwenderische Ausschlüsse zu identifizieren und auszuschließen. Wir ermutigen auch, Alternativen wie Microsofts PMax zu testen und andere Plattformen zu erkunden.
Bei Optmyzr ist es unsere Mission, Ihre Werbeinvestitionen zu schützen. Indem Sie informiert und proaktiv bleiben, können Sie die Komplexitäten der digitalen Werbung navigieren und sich an die sich schnell verändernde Branche anpassen.
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